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Eine implantierbare Lösung zur Phrenikusstimulation — Alternative und Ergänzung zur assistierten Beatmung. Seit über 30 Jahren von Atrotech bewährt.
Ein wichtiger Fortschritt für Tausende von Patienten mit zentraler Schlafapnoe (ZSA), bei denen Überdrucktherapien versagt haben oder die diese nicht vertragen.
2025 veröffentlichte die AASM aktualisierte klinische Leitlinien zur ZSA und nahm die Phrenikusstimulation (PNS) als empfohlene Therapieoption für die primäre ZSA und die mit Herzinsuffizienz verbundene ZSA auf.
AASM-Empfehlung (bedingt): „Die AASM empfiehlt, bei Erwachsenen mit primärer ZSA und ZSA infolge einer Herzinsuffizienz, bei denen andere Therapien versagt haben, die Phrenikusstimulation gegenüber keiner Stimulation einzusetzen.“ Badr MS et al. J Clin Sleep Med. 2025;21(12):2181–2191
Atrostim PNS ist ein implantiertes System zur Zwerchfellstimulation auf Basis der firmeneigenen Technologie der sequenziellen multipolaren Stimulation (SSM). Die ZSA ist keine neue Indikation: Sie gehört zur erworbenen zentralen Hypoventilation, für die Atrostim in Frankreich seit 2009 zugelassen und erstattungsfähig ist.
Die implantierte Phrenikusstimulation ist eine Technik, die eine Alternative und/oder Ergänzung zur assistierten Beatmung darstellt. Sie löst Zwerchfellkontraktionen durch die elektrische Stimulation der Phrenikusnerven aus.
Klinisch nachgewiesene Vorteile über Jahrzehnte der Patientennachsorge.
Ermöglicht Unabhängigkeit vom Beatmungsgerät — vollständige oder teilweise Entwöhnung.
Bessere Lungenbelüftung, verbesserte Sauerstoffversorgung, weniger Atemwegsinfektionen.
Deutlich verbesserte Lebensqualität für Patienten und ihre Betreuer.
Der Stimulator reproduziert die neurologischen Signale, die Zwerchfellkontraktionen auslösen und den Atemzyklus erzeugen.
Das Steuergerät löst den programmierten Stimulationszyklus aus.
Die Energie wird per Hochfrequenz durch die Haut übertragen.
Der Phrenikusnerv wird gezielt und sequenziell stimuliert.
Das Zwerchfell zieht sich zusammen und die Einatmung beginnt auf natürliche Weise.
Medizinprodukt der Klasse III — durchgehend begleitete und regulierte Versorgung.
Broschüren für Patienten und medizinisches Fachpersonal sowie eine Literaturübersicht sind auf Anfrage erhältlich.
Die implantierte Phrenikusstimulation — Erklärfilm
Bei der implantierten Phrenikusstimulation werden Zwerchfellkontraktionen ausgelöst, indem elektrische Impulse an den rechten und linken Phrenikusnerv abgegeben werden.
Die Impulse werden über zwei quadripolare Elektroden abgegeben, die den Phrenikusnerv umschließen — und so eine langfristige Ermüdung des Zwerchfellmuskels verhindern.
Verteilung der Stimulation auf mehrere Punkte des Nervs — zur Vermeidung von Muskelermüdung.
Niedriger Strom, der nur den Phrenikusnerv anspricht, ohne sich auf benachbarte Nerven auszubreiten.
Hochfrequenzsignal durch die Haut — beseitigt jegliches Infektionsrisiko durch einen perkutanen Draht.
Das medizinische Team programmiert drei Atemfrequenz-Modi — niedrig, mittel, hoch — passend zu den Aktivitäten des Patienten.
Die implantierte Phrenikusstimulation ist für Patienten indiziert, die auf eine Atemunterstützung angewiesen sind und deren Phrenikusnerven funktionsfähig sind.
Tetraplegische Patienten mit hoher zervikaler Rückenmarkverletzung (C1-C2), abhängig von kontinuierlicher assistierter Beatmung.
Patienten mit CCHS (kongenitales zentrales Hypoventilationssyndrom) und gestörtem zentralem Atemantrieb.
Jeder Patient, der auf eine kontinuierliche oder teilweise Atemunterstützung angewiesen ist und intakte, funktionsfähige Phrenikusnerven hat.
Patienten mit wiederholten Unterbrechungen des zentralen Atemantriebs während des Schlafs bei funktionsfähigen Phrenikusnerven.
Die Phrenikusstimulation erfordert vor jeder Implantationsentscheidung eine sorgfältige Beurteilung in einem Referenzzentrum.
Eine spezielle Informationsbroschüre steht für Patienten und medizinisches Fachpersonal bereit.
Zur DokumentationÜber Jahrzehnte der klinischen Nachsorge nachgewiesene Vorteile, veröffentlicht in der internationalen wissenschaftlichen Literatur.
Ermöglicht Unabhängigkeit vom Beatmungsgerät — vollständige oder teilweise Entwöhnung. Die Atmung durch Phrenikusstimulation ist physiologischer.
Die Lunge wird besser belüftet — bessere Sauerstoffversorgung und deutlich weniger Atemwegsinfektionen.
Bis zu 2,5× höher bei Patienten mit hoher Rückenmarkverletzung im Vergleich zur assistierten Beatmung.
Deutlich verbesserte Lebensqualität für Patienten und ihre Betreuer seit der Einführung der Phrenikusstimulation.
Natürliches Sprechen kann wiederhergestellt und die Phonation durch die Atmung mittels Phrenikusstimulation erleichtert werden.
Teilweise oder vollständige Wiederherstellung von Geschmack und Geruch — die Luft strömt bei der Phrenikusstimulation durch die Nase.
Über die klinischen Vorteile der Phrenikusstimulation hinaus bietet Atrostim® einzigartige, von Atrotech entwickelte technologische Fortschritte.
Eine einzigartige Atrotech-Innovation. Verringert das Risiko einer Muskelermüdung und erhält die Integrität des Phrenikusnervs langfristig.
Die niedrig dosierte Stimulation spricht ausschließlich den Phrenikusnerv an, ohne sich auf die umliegenden peripheren Nerven auszubreiten.
HF-Übertragung durch die Haut — beseitigt jegliches Hautinfektionsrisiko, eine häufige Komplikation anderer Systeme.
Für alle klinischen oder technischen Anfragen zu Atrostim PNS®.
Kontaktieren Sie unsImplantierbares Medizinprodukt der Klasse III — jeder Schritt wird streng durch ein regulatorisches Protokoll und ein spezialisiertes Referenzzentrum begleitet.
Ihr Arzt füllt einen medizinischen Fragebogen aus, der Ihren allgemeinen Gesundheitszustand, Ihre Bedingungen der künstlichen Beatmung und Ihre persönliche Situation beschreibt. Dieser Fragebogen wird zur Analyse an das Referenzzentrum übermittelt.
Das Referenzzentrum führt eine umfassende Abklärung — respiratorisch und neurologisch — sowie eine externe Stimulation der Phrenikusnerven durch, um das Fehlen von Kontraindikationen zu bestätigen.
Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose mittels Videothorakoskopie — einer minimalinvasiven Technik von etwa zwei Stunden. Die Elektroden und Empfänger werden am rechten und linken Phrenikusnerv implantiert.
Einige Tage auf der Intensivstation, um die Genesung zu überwachen. Anschließend wird die Verlegung in die Abteilung zur Wiederherstellung des Zwerchfells organisiert.
Schrittweises Training des Zwerchfells über mehrere Wochen, um einen nahezu natürlichen Atemzyklus zu schaffen und die Entwöhnung vom Beatmungsgerät zu maximieren.
Vor der Entlassung werden die Betreuer in der Anwendung des Phrenikusstimulators und seiner verschiedenen Modi je nach den Aktivitäten des Patienten geschult.
Das medizinische Team des Referenzzentrums sorgt für eine regelmäßige Nachsorge — Einrichtung zu Hause, Verträglichkeit der Stimulation und Anpassung der Parameter.
Informationsbroschüren für Patienten und medizinisches Fachpersonal sowie eine Literaturübersicht — auf Anfrage per E-Mail erhältlich.
Alle Informationen zur implantierten Phrenikusstimulation für tetraplegische Patienten und ihre Angehörigen.
Per E-Mail erhaltenSpezielle Informationen für Patienten mit zentraler alveolärer Hypoventilation und ihre Angehörigen.
Per E-Mail erhaltenFür Fachärzte für PRM, Pneumologen, Intensivmediziner, Neurologen und das gesamte beteiligte medizinische Personal.
Per E-Mail erhaltenEine Auswahl der wichtigsten wissenschaftlichen Artikel zur implantierten Phrenikusstimulation aus der internationalen Literatur.
Per E-Mail erhaltenDie Gruppe vereint zwei sich ergänzende Gesellschaften: Tidalium, die französische Muttergesellschaft, die die klinische, Marketing- und Vertriebsstrategie steuert, und Atrotech, ihre finnische Tochtergesellschaft, die die Implantate entwickelt und herstellt. Beide Gesellschaften unterstehen einer gemeinsamen Leitung — ein Garant für Kohärenz und Kontinuität von der Forschung bis zur Fertigung, im Dienste der Patienten.
Tidalium ist ein französisches Unternehmen und die Muttergesellschaft der Gruppe. Es übernimmt das weltweite Marketing und den Vertrieb des implantierten Phrenikusstimulationssystems Atrostim PNS® und steuert sämtliche klinischen, Marketing- und Vertriebsaktivitäten rund um die Technologie. Die Implantate werden von der Tochtergesellschaft Atrotech entwickelt und gefertigt.
Atrotech Oy ist die finnische Tochtergesellschaft der Gruppe mit Sitz in Tampere. 1984 gegründet, ist sie auf funktionelle Elektrostimulation und implantierbare Neurostimulation spezialisiert. Sie fertigt die Atrostim-Implantate im Reinraum unter Einhaltung der für Medizinprodukte der Klasse III geltenden Anforderungen.
Für die Indikation Rückenmarkverletzung stützt sich Tidalium auf ein Netz spezialisierter Vertriebspartner in Europa, um die Betreuung und Unterstützung der medizinischen Teams sicherzustellen.
2, impasse des Cabanes, 34600 Les Aires
Tel.: 04 48 20 15 55
atrostim@tidalium.com
www.tidalium.com
An der Meil 4, 65555 Limburg a.d. Lahn
Tel.: +49 6431 94710
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www.boergel-gmbh.de
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Unser aufrichtiger Dank gilt den Eltern von Sébastien und Fabien für ihr Vertrauen und ihren Erfahrungsbericht.
Erfahrungsbericht eines mit Atrostim PNS® implantierten Patienten
der Patienten ziehen nach der Implantation die Stimulation dem Beatmungsgerät vor
Implantationen in Frankreich — keine Phrenikusnervenverletzung
weltweit implantierte Patienten — kein schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis
Leichtere Fortbewegung ohne externes Beatmungsgerät — drinnen wie draußen.
Bessere Sauerstoffversorgung, weniger tracheales Absaugen, wiederhergestellter Geruchs- und Geschmackssinn.
100 % der Patienten ziehen nach der Implantation die Stimulation dem Beatmungsgerät vor.
Sind Sie Patient, Arzt oder Angehöriger eines Atrostim-Patienten? Ihr Erfahrungsbericht ist für die medizinische Gemeinschaft und künftige Patienten wertvoll.
Schreiben Sie unsFür alle Informationsanfragen zum Atrostim PNS®-Gerät, seinen Indikationen, der Dokumentation oder zur Vereinbarung eines Termins.